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Futelgrafik 

Immer wieder werde ich dabei gefragt,  wie ich ausgerechnet auf dieses Hobby gekommen bin. Nun, wie man  unschwer auf dieser Webseite erkennen kann, interessiere ich mich für  Indianer. Dabei bin ich aber niemand, der am Wochenende in  Lederklamotten auf irgendeiner Wiese rumhüpft, ich interessiere mich  mehr für die heutigen Indianer. Dazu tausche ich mich dann in  entsprechenden Foren auch mit anderen Leuten aus.

Eines  Tages fragte in solch einem Forum jemand nach einer speziellen  Knüpftechnik. Da ich mich gerne mit alten Handwerkstechniken  beschäftige, habe auch ich mir die in den entsprechenden Antworten  genannten Links angesehen und fand das, was ich dort sah, äusserst  interessant. Im Gegensatz zur Meinung des ursprünglichen Fragers hat  diese spezielle Knüpftechnik, das sog. Hitchen, ihren Ursprung jedoch  nicht bei den Indianern, vielmehr stammt diese Technik aus Afrika.

Wieso wird diese Technik dann heutzutage so gerne Cowboys und Indianern  zugeschrieben? Die Antwort hierauf liegt ... im Gefängnis.

Die Blütezeit des Hitchens war zwischen 1880 und 1920. Es wurden  kunstvolle Halfter, Gürtel aber auch andere Kreationen bis hin zum  Damenhandtäschchen gefertigt. Allerdings ist Hitchen sehr zeitaufwendig  und so benötigt man zur Fertigung solch aufwendiger Kreationen viel Ruhe und Musse. Und wo hat man nahezu unendlich viel Zeit? ... Im Gefängnis. Dort trafen Sklaven afrikanischer Herkunft auf Cowboys und Indianer und tauschten sich selbstverständlich auch aus. Und so kannten die Afrikaner die Technik des  Hitchens, die Indianer steuerten ihre Muster bei und die Cowboys ... die Cowboys kamen ja ausserhalb ihrer Zeit im Gefängnis allein durch ihre  Arbeit sehr weit im Lande rum. Und so waren es die Cowboys, die diese  Handwerkstechnik im Endeffekt im Land verbreiteten.

Kreationen aus Pferdehaar findet man jedoch nicht nur gehitcht. Manche  sind auch geflochten oder kombinieren sogar beide Techniken. Und auch  beim Flechten gibt es verschiedene Techniken. So gibt es eine Technik,  bei der der geflochtene Strang flach ist. Bei einer anderen  Flechttechnik hat der geflochtene Strang einen mehr oder weniger  quadratischen Querschnitt und bei noch einer anderen Technik wird der  Querschnitt des geflochtenen Stranges rund.


Hier mal ein paar Beispiele:

gehitcht klgeflochten flach klgeflochten quadratisch kl


Ich selbst fing an, mit Pferdehaaren zu arbeiten, nachdem ich die Webseite einer freundlichen Dame aus Süddeutschland fand (www.horsehairdesign.de). Sie bietet u.a. ein Starterpaket, zu dem nicht nur Pferdehaare und  Baumwollgarn gehören, Inhalt dieses Paketes ist auch eine sehr leicht  verständliche Anleitung sowohl für´s Hitchen als auch für das flache und quadratische Flechten.

Da in besagtem  Anleitungsbuch sich das erste Kapitel auf das Hitchen bezieht, habe auch ich mit dieser Technik angefangen. Aber wie gesagt, hitchen ist recht  zeitaufwendig und für Rauten wie in dem Bild oben braucht man Übung -  zumindest, wenn diese Rauten auch gleichmässig aussehen sollen. Also  habe ich nach ein paar Versuchen dann doch das Flechten angefangen. Wie  wohl so gut wie jeder, der mit Pferdehaaren arbeitet, habe auch ich mich an einer Trense versucht

Trense kl

Da das dann aber ja jeder macht, habe ich lieber andere Dinge gefertigt.

Guertel weiss geflochten klObstkorb weiss klKorb braun klG7 IMGP2710 a mL

Auf Kundenwunsch bekam dieser Gürtel dann doch eine andere Schnalle:

Guertel schwarz geflochten klIMGP6095 a kl

Als eine Freundin dann einen Hobby- und HandwerkerInnen-Markt  organisierte, habe ich auch kleinere Objekte gefertigt, wie z.B. diese  hier:

IMGP5670 klIMGP5673 b klSchmuckset geschneckelt klSchmuckset Collier kl

Tja, und weil ich durch diesen Hobby- und HandwerkerInnen-Markt nun sozusagen “Blut geleckt” habe und mich auch in einem nahegelegenen Reitstall immer wieder Leute angesprochen haben, ob ich ihnen nicht aus den Haaren ihrer eigenen Pferde etwas anfertigen könne, habe ich mich entschlossen, grundsätzlich mehr Dinge zu fertigen, als ich für den Eigenbedarf verwenden kann, und diese dann auch zu verkaufen. Kundenwünsche können dabei selbstverständlich gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten berücksichtigt werden. Wer sich also dafür interessiert ist herzlich eingeladen, mal hier zu stöbern


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